Das plant der Kanton Luzern

Als Ergänzung zum umstrittenen Bypass Luzern holte der Regierungsrat ein Strassenbauprojekt aus dem letzten Jahrhundert aus der Schublade und plant einen gigantischen Autobahnzubringer mitten durch beliebte Wohnquartiere der Stadt.

Quelle: Website Kanton Luzern www.lu.ch («Bestvariante» gemäss Botschaft Regierungsrat) 

Spange Nord schafft neue Verkehrsprobleme 

Der Kanton Luzern preist das Projekt als probates Mittel zur Lösung von Verkehrsproblemen in der Innenstadt und auch der Agglogemeinden an. Es ist jedoch altbekannt, dass neue Strassen stets auch Mehrverkehr mit sich bringen. Die Spange Nord würde sämtliche Strassen im Raum Schlossberg, Zürichstrasse, Maihof und Hünenbergstrasse zum Kollabieren bringen und dadurch absehbar zu noch mehr Stau und Lärm führen. Massnahmen zur Förderung des öffentlichen Verkehrs können auch ohne die Spange realisiert werden. Das wäre günstiger und ökologischer als hunderte Millionen in Beton zu investieren. 

Spange Nord zerstört Lebensqualität und Quartiere 

Die Quartiere Flühmühle, Reussport, Rosenberg, Hochwacht, Schlossberg und sämtliche an den Schlossberg anliegenden Quartiere müssten durch den grösseren Strassenraum und den Mehrverkehr massiv mehr Lärm und Verkehr erdulden. Dies würde die heute attraktiven und bei Familien beliebten Quartiere unsicherer machen und den heutigen Charakter unwiderruflich verändern. Im Quartier Rosenberg/Schlossberg befinden sich neben dem Lebensraum von vielen Luzernerinnen und Luzerner das Betagtenzentrum Rosenberg und das Schulhaus Maihof. Die Spange Nord würde direkt neben dem Betagtenzentrum Rosenberg durchführen und der heutige, für das Zusammenleben wichtige Treffpunkt Maihof-Schulhausplatz müsste wegen dem geplanten Schlossberg-Grosskreisel verkleinert werden. Drei grosse und erhaltenswerte Eichen beim Schlossberg und alte Kastanienbäume auf dem Pausenplatz müssten abgeholzt werden.


Keine Stadtautobahn gegen den Willen der Bevölkerung 

In der Stadt Luzern regt sich seit Monaten breiter Widerstand aus der Bevölkerung gegen die geplante Stadtautobahn. Mit der Initiative wollen wir ein deutliches Signal an den Regierungs- und Kantonsrat senden, dass die Bevölkerung keine neue Stadtautobahn will. Der Kanton Luzern darf der Stadt nicht gegen den Willen der Bevölkerung ein solch irrsinniges Strassenprojekt aufzwingen.  


Das will die Initiative:

Die SP hat Ende Februar 2019 die Initiative lanciert und verfolgt drei Ziele:
 
1. Mit der Initiative kann die Stadt Luzern ein starkes politisches Signal an den Kanton senden: Spange-No!  
2. Der Druck auf den Kanton Luzern bezüglich Variantenentscheid im Herbst 2019 kann aufrecht erhalten bleiben. Wir wollen die Variante ohne Spange Nord! 
3. Statt bloss nein zur Spange Nord zu sagen, soll der Stadtrat Alternativvorschläge zur Lösung der Verkehrsprobleme machen – jedoch mit Köpfchen statt mit Beton. 
 
Jetzt Initiative «Spange Nord stoppen – Lebenswerte Quartiere statt Stadtautobahn» unterschreiben! 

  • Die Spange Nord zerstört intakte Quartiere durch Spurausbau und massiven Mehrverkehr 
  • Die Spange Nord löst keine Verkehrsprobleme, sondern schafft neue 
  • Die Spange Nord verschlingt bis zu 1 Milliarde an Steuergeldern
22. Feb 2019